International Health

 

2005 habe ich mein postgraduales Studium in International Health mit dem Master of Science (MSc) an der Queen Margaret University College-QMUC in Edinburgh (Schottland) abgeschlossen.

Das Department für International Health and Social Development (IIDH) an der QMUC legt seinen Schwerpunkt auf soziale und organisatorische Weiterentwicklung des Gesundheitssystems. Das IIDH versucht sich dabei aber nicht auf eine englische oder europäische Ebene zu beschränken, sondern sucht in seiner Philosophie und in den angebotenen Kursen globale Ansatzpunkte. So zielt dieses Institut darauf ab Kompetenz in den wichtigsten Sachverhalten betreffend internationaler Gesundheitspolitik- und Praxis zu vermitteln. Folglich wird auch die Kooperation mit anderen lokalen und internationalen Institutionen in diesem Sektor groß geschrieben.

Das Studium "International Health" konzentriert sich auf Projektmanagement im Gesundheitssektor. Spezielle Themenblöcke, die stark einbezogen wurden, waren unter anderen "human resource development", "primary health & family health" und "management of healthcare education".

In allen Modulen wurde das Ziel verfolgt, die entwicklungspolitischen und soziologischen Hintergründe genauer zu beleuchten, die Zusammenhänge zu analysieren und Lösungsstrategien zu erarbeiten.

Da eine große Wahlmöglichkeit an Fächern bestand, konzentrierte ich mich in diesem Kontext auf das Management von Bildung im Gesundheitsbereich, Lehrplanentwicklung, Qualitätssicherung im Bildungsbereich und die grundlegenden Prinzipien von Lernen, Lehren und Wissen. Diesen Themenkomplex habe ich auch in meiner Master-Thesis behandelt, wobei entwicklungspolitische Aspekte immer wieder entscheidende Ansatzpunke in meiner Diplomarbeit boten. Mein Forschungsziel war die Analyse des physiotherapeutischen Ausbildungsprogrammes des medizinischen Institutes Aleppo in Syrien.